Ein Traum eines ehemaligen Waisenhaus-Kindes

An einem Sonntag Ende Mai hat sich eine Gruppe von um die zehn Personen in Kieni angemolden. Die Organisatorin dieses Anlasses war eine junge Frau, Mitte 20. Sie wuchs selber in einem Waisenhaus in Nairobi auf. Ein ihrer groessten Traeume war ein Waisenhaus zu besuchen mit einer grossen Gruppe, zu den Kindern zu sprechen und etwas Gutes tun. Diese junge Frau lernte Tabitha an ihrer Arbeitsstelle kennen. Tabitha holt dort jeweils das Feuerholz fuer Kieni. So kamen diese Besucher mit einer kenianischen Stunde Verspaetung in Kieni an. Zusammen quetschten wir uns in den Schlafraum der Maedchen und feierten einen Gottesdienst. Nach dem wir gesungen und getanzt haben, sprach Rachel (die junge Frau) zu den Kindern. Sie sprach den Kindern Mut und Staerke zu. Die Kernaussage war, dass auch das Leben in einem Waisenhaus gut sein kann und das Leben nach der Schule weiter geht. Jede Challenge die man im Leben durchmacht, macht einem nur staerker. Sie waere bestimmt nicht hier wo sie jetzt ist, waere sie nicht durch all diese Situationen gegangen. Viele der Typs, welche sie den Kindern gab, konnte ich als Nicht-Waise auch mitnehmen. Sie hat vielleicht keine Eltern mehr, dafuer gute Freunde, die immer zu ihr halten. Dies hat man auch heute gesehen. Ihre Gruppe bestand naemlich aus Freunden, ihrem Mann, Cousinnen und ihren Mitarbeitern.
Nach einem gemeinsamen ausgiebigen Mittagessen ging es dann an die Arbeit. Die Frauen wuschen die Kleider und die Schlafraeume mit einigen Kindern und die Maenner spalteten das geschenkte Feuerholz. Alle packten fleissig an und es war richtig toll zusammen zu arbeiten. Natuerlich durfte die Spielstunde auch nicht fehlen. Viele der Spiele haben die Besucher auch schon aus ihrer Kindheit gekannt. Es wurde viel gelacht, die Maenner hatten sogar den weniger langen Atem bei den sportlichen Spielen als die Frauen. Als Geschenk an Kieni hat der Chef von Rachel viele alltaegliche Sachen wie Seife, WC-Papier, Reis, Biscuits,Ugalimehl, usw. gesponsort. Der kleine Brayan wollte auch unbedingt etwas aus der Kiste bekommen, er erwischte per Zufall die Binden und er war richtig happy damit. 😉
Die Besucher blieben bis kurz vor Dunkelheit um 19:00 Uhr. Zusammen mit den Kindern liefen wir zum Highway um die Besucher zu begleiten.
Es war ein super gelungener Tag und ich hoffe Kieni kann weiterhin solche Kontakte mit den Einheimischen pflegen. Und dass es noch viele weitere Leute inspiriert, eine gute Tat umzusetzen.

Herzliche Gruesse aus Kieni

Michaela

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s